Autor: Suse

Osterpokal 2026: Erfolgreicher Start in die Sommersaison

Osterpokal 2026: Erfolgreicher Start in die Sommersaison

Während vielerorts am Ostermontag zum klassischen Osterspaziergang aufgebrochen wurde, hieß es für die Rennrodler aus Sachsen-Anhalt: zurück auf die Bahn! Nur drei Wochen nach dem Ende der Wintersaison packten die Sportler ihre Rollenschlitten aus und eröffneten mit dem mittlerweile fast schon traditionellen Osterpokal die neue Sommersaison.

Bei einer Mischung aus strahlendem Sonnenschein, frischem Wind und kühlen Temperaturen gingen insgesamt 26 Starter im Alter von 5 bis 66 Jahren an den Start. Damit war ein Großteil der aktiven Sportler des Landesverbandes vertreten. Ob es an der großen Motivation zum Saisonstart lag oder doch eher daran, nach dem langen Osterwochenende wieder etwas Abstand vom Familienprogramm zu gewinnen, blieb allerdings offen.

In 16 verschiedenen Wertungsklassen wurde um Zeiten und Platzierungen gekämpft – beste Voraussetzungen für spannende Wettkämpfe.

Nach zwei Trainingsläufen folgten drei Rennläufe, bei denen durch einen Schlittentausch für Chancengleichheit gesorgt wurde. Am Ende durfte sich auch jeder Teilnehmer über einen Platz auf dem Podest freuen – ein schönes Zeichen für den gemeinschaftlichen Charakter der Veranstaltung.

Besonders eng ging es in den Männerklassen zu: Bei den Herren setzte sich Gregor Streitenberger mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur sieben Hundertstelsekunden vor seinem Bruder Johannes durch. Noch knapper fiel die Entscheidung bei den Senioren C aus: Sven Zieprich gewann mit gerade einmal sieben Tausendstelsekunden Vorsprung vor Daniel Kuhn. Nur weitere fünf Hundertstel dahinter sicherte sich Jan Bielenski den dritten Platz.

Den feierlichen Abschluss bildete die Siegerehrung, die durch Verbandspräsident Dr. Brachmann gemeinsam mit der Zweitplatzierten im Junioren-Gesamtweltcup Lilly Sophie Bierast vorgenommen wurde.

Mit spannenden Rennen, fairen Bedingungen und guter Stimmung war der Osterpokal 2026 somit ein gelungener Auftakt in die Sommersaison.

ERGEBNISLISTE


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Nordic Cup in Lillehammer – Saisonabschluss auf Olympiabahn

Nordic Cup in Lillehammer – Saisonabschluss auf Olympiabahn

Wie schon im vergangenen Jahr waren auch in diesem Winter wieder Breitensportler zum Nordic Cup im norwegischen Lillehammer eingeladen. Insgesamt folgten rund 20 Sportler sowie Betreuer und Freunde der Einladung. Darunter befanden sich auch sechs Rodler aus Sachsen-Anhalt.

Die Anreise erfolgte am Mittwoch – je nach Gruppe mit Flugzeug, Auto oder Fähre. Noch am selben Abend stand bereits die erste Trainingseinheit auf dem Programm. Für viele ging es dabei zunächst darum, sich wieder an die Bahn zu erinnern: Erst zum zweiten Mal waren die Sportler auf der Olympiabahn von Lillehammer unterwegs, und anders als auf den deutschen Bahnen sitzt hier noch nicht jede Kurve automatisch.

Die Devise lautete: spät und spitz anfahren und das in jeder Kurve – leichter gesagt als getan. Jeder kleine Fortschritt wurde daher umso mehr gefeiert. Passend dazu brachte es Trainer Jan Eichhorn vom „Veteranen-Betreuerteam“ auf den Punkt: „Eine neue Bahn ist wie ein Puzzle, das man sich Stück für Stück zusammensetzen muss.“

In den folgenden Tagen absolvierten die Sportler drei weitere Trainingseinheiten von den jeweils gewünschten Starthöhen und arbeiteten weiter daran, ihre Linien zu verbessern.

Rennen am Samstag

Niklas Pietsch (RC Blankenburg) konnte sich im Training die offizielle Starthöhe für den Nordic Cup erarbeiten und nahm am Samstag am Hauptrennen teil. Dort traf er unter anderem auf starke internationale Konkurrenz wie Svante Kohala (Olympiateilnehmer, Schweden) und Rasmus Moberg (Weltcup-Teilnehmer, Schweden). Mit zwei sehr guten persönlichen Läufen belegte Pietsch am Ende einen starken 7. Platz.

Die übrigen Harzer Sportler starteten von ihren gewählten Starthöhen und nahmen am sogenannten „0-Race“ teil. In dieser besonderen Wertung geht es nicht um die schnellste Zeit, sondern um möglichst gleichmäßige Läufe. Dadurch können unterschiedliche Starthöhen und Altersklassen gemeinsam gewertet werden.

Hier setzte sich Ralf Gohritz (SV Ilmtal Manebach) mit einer Differenz von nur drei Zehntelsekunden zwischen seinen Läufen vor Michael Six (SSV Fortschritt Lichtenstein) und Yasmin Kochan (Dresdner SC) durch. Die Brüder Johannes und Gregor Streitenberger sowie Doreen Ohle (alle RC Blankenburg) reihten sich mit weniger konstanten Fahrten in die Wertung ein.

Sturz zum Saisonende

Für Susette Vouilléme (Schierker RBV) sollte das Rennen eigentlich mit einer guten Fahrt zum Saisonabschluss enden – zumal der vorherige Lauf sehr gut gelungen war. Nach einem Fahrfehler in der Ausfahrt von Kurve 13 traf sie jedoch den Einfahrtshuckel vor Kurve 14 und stürzte. Glücklicherweise blieb es bei kleineren Blessuren – nichts, was Voltaren, Eis und etwas Geduld nicht heilen können.

Gelungener Saisonabschluss

Insgesamt war es wieder eine schöne Woche mit vielen Fahrten, neuen Erfahrungen und guter Stimmung auf und neben der Bahn. Ein großer Dank geht an die RennsteigHelden für die Organisation und Kommunikation mit dem Veranstalter.

Damit geht eine erfolgreiche Wintersaison zu Ende – allerdings nur kurz:
Im Harz steht bereits in knapp 3 Wochen der nächste Wettkampf an. Beim mittlerweile traditionellen Osterpokal geht es dann mit dem Sommerschlitten weiter.


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Erfolgreicher Abschluss der Jugend C in Oberhof

Erfolgreicher Abschluss der Jugend C in Oberhof

Zum Abschluss der WIntersaison fand im Eiskanal in Oberhof die Deutsche Meisterschaft 2026 der Klasse Jugend C statt.

Vereinsvorsitzender Dirk Klaus und Vize Sven Zieprich waren der Trainer- und Betreuerstab für Lina Laue, Karla Reichhold (beide RC Blankenburg), Nora Bielenski sowie Jakob Hoff (beide Schierker RBV). Zwischen den Trainingseinheiten stand ein bisschen Freizeit auf dem Plan. Bei frühlingshaftem Wetter stand die Besichtigung der Biathlonarena und der Sprungschanzen an, was gleich noch spontan für „Treppentraining“ genutzt werden konnte. Und auch Rodel-Bildung stand auf dem Programm beim Besuch des Museumstunnels im Kurpark in Oberhof.

Am Ende ging es dann aber doch aufs Eis. 36 Mädchen und 32 Jungen wetteiferten um die Titel des Deutschen Meisters.

Der erst neunjährige Jakob machte seine Sache gut, kam sicher ins Ziel und konnte sich im 2. Lauf noch verbessern. Nora legte einen sehr guten ersten Lauf vor und lag auf Platz 13. Der zweite Lauf gelang ihr jedoch nicht so gut und sie wurde auf Platz 23 zurückgeworfen. Lina und Karla starteten mit persönlichen Bestzeiten, konnte diese aber auch im 2. Lauf nicht wiederholen. Somit fiel Lina von Platz 11 auf Platz 19 zurück und Karle erreichte Platz 30.

Mit 3 Mädchen und 1 Jungen konnten auch alle zum Mannschaftswettkampf antreten, denn die Regeln besagen, dass eine Mannschaft aus 4 Sportlern und mindestens 2 Mädchen bestehen muss. Am Ende stand Platz 8 im Mannschaftswettkampf auf den Urkunden.

Damit ist die Wintersaison für die Jugend C auch beendet und es geht an Ostern mit dem Osterpokal weiter.


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